So

03

Feb

2013

Doch „verrückt“ – 3 Monate und 25 Tage nach der OP

Nach meinem letzten Horrorkrankenhausaufenthalt auf der fremden Station ging es mir zu Hause ja gar nicht besser, sodass ich nach 2 Tagen direkt nochmal mit meinem Arzt vom NTZ telefoniert habe und dort glücklicherweise auch ein Bett frei war. Abends hat mich Stephan dann hingefahren und mir ging es an dem Freitag und an dem darauf folgenden Samstag unverändert schlecht. Infusionen brauchte ich diesmal zumindest nicht, da ich es mit Quälerei geschafft habe wenigstens täglich 3 Liter zu trinken.

 

Ich hatte gesagt, dass ich morgens immer schon lange vor dem Wecker mit einem seltsam beklemmenden Angstgefühl und Herzrasen aufwache. Da gab es Samstag eine Tablette bei Bedarf dagegen, diese hat leider nichts geholfen, also wurde ab Sonntag nochmal an den Medikamenten rumgeschraubt. Meine Magentabletten wurden leicht umgestellt und es gab zweimal täglich ein Medikament dazu, was diese kuriose Angst lösen sollte. Für die Nacht gab es ein niedrig dosiertes Medikament, was mir das Durchschlafen ermöglichen sollte, sodass ich morgens ausgeruht und ohne dieses komische Gefühl und das Herzrasen aufwachen sollte.

 

Tja, was soll ich sagen? Am Sonntag Mittag gab es die erste Tablette dieser „Angstlöser“ und ab nachmittags ging es mir schon viel besser, sodass ich sogar abends schon ganz normal essen konnte, das erste Mal ohne Würgereiz. Schlafen ging plötzlich auch prima. Der Montag war perfekt, da ging es mir schon richtig gut.

 

Dienstag wurde ich gefragt, ob ich einverstanden wäre, wenn ein Psychosomatiker hinzugezogen würde, der sich mit mir unterhält und beurteilt, ob die Wahl der Medikamente in meinem Fall die richtige ist.

 

Klar, warum sollte ich da was dagegen haben? Wenn’s hilft!

 

Dieser kam dann auch nachmittags und wir unterhielten uns eine Weile in Ruhe. Wahrscheinlich habe ich die letzten 2 Jahre nun doch nicht ganz so spurlos verkraftet, wie ich dachte. Aber wie auch bei der Geschichte? Mit der Wahl der Medikamente war er aber zufrieden und hatte auch nichts dagegen, dass ich am gleichen Tag noch entlassen werden konnte. Also holte mich Stephan abends nach der Arbeit noch ab und wir haben auf der Heimfahrt gleich mal was Leckeres vom Subway geholt – Appetit hatte ich ja nun wieder – und das auf so ziemlich alles. ;) Aber ich sag ja: Lieber die 7,5 kg wieder drauf als diese ätzende Übelkeit und den ganzen Kram.

 

Ich hoffe, nun geht’s mir auf Dauer gut und ich bin dem NTZ sehr dankbar, dass sie nicht aufgehört haben, nach der Ursache zu suchen oder das Ganze als Einbildung abzutun, weil keiner mehr Ideen hatte. Und mir bin ich dankbar, dass ich so hartnäckig war und immer wieder dort aufgeschlagen bin, damit mir jemand hilft.

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Kommentare: 2
  • #1

    mina (Montag, 04 Februar 2013)

    Ich freue mich sehr fuer dich und hoffe Du kannst jetzt dein neues Leben geniessen. Mein Mann hat nach cortison runter dosieren so aehnliche Zustaende. Gut das die neuen Medis endlich passen. Alles Gute fuer Dich und deine Familie!

  • #2

    Juicer Review (Montag, 29 April 2013 22:33)

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